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Anna Maas: „Die Happiness-Lüge“, Eden Books, 240 Seiten, 16,95 Euro, ISBN 978-3-95910-314-5

Wenn positives Denken toxisch wird

„Positiv denken“: Ein Credo, das zunächst einmal gar nicht so schlecht klingt. Aber sobald daraus ein „Immer positiv denken“ wird, das Optimismus bis zum Umfallen fordert, baut es einen großen Druck auf: Für negative Emotionen ist kein Platz.

Vorderseite Buch Hapiness Luege

Wer es nicht „schafft“, optimistisch zu bleiben, hat somit versagt. Das ist das Prinzip der „Toxic Positivity“, dem sich Anna Maas in ihrem ersten Buch „Die Happiness-Lüge“ widmet. Die Journalistin untersucht, was wirklich dran ist an dem Zwang zum Glücklichsein. Anhand ihrer eigenen Erfahrungen und der Meinungen zahlreicher Expertinnen und Experten erklärt sie, warum eine positive Lebenseinstellung um jeden Preis oft nicht nur wenig hilfreich ist – sondern uns sogar schaden kann.

Über die Autorin

Anna Maas wurde 1988 in Remscheid geboren und wuchs in Oldenburg auf. Nach dem Abi studierte sie Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie TV-Journalismus in Hamburg und München. 2018 startete sie ihren Blog THINK FEM, auf dem sie über Gleichberechtigung, Mutterschaft und beeindruckende Frauen schreibt. Heute arbeitet sie freiberuflich für verschiedene Medien und lebt gemeinsam mit ihrer Familie in der Nähe von Hamburg.

Unser Fazit

Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung zum Thema – das ist für uns in diesem Fall ein Vorteil, denn die Mischung aus Sachbuch mit interessanten Experten-Interviews und vielen persönlichen Erzählungen der Autorin machen „Die Happiness-Lüge“ besonders lesenswert. Anna Maas’ Stil ist angenehm – genau richtig zum entspannten Eintauchen ins Thema. So erfahren wir vieles zur „Toxic Positivity“ und werden gleichzeitig unterhalten. Daumen hoch.


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