Body & Soul im Einklang

Simone Gödecke arbeitet seit vielen Jahren als Lifestyle-, Mode- und Beauty-Journalistin für bekannte Zeitschriften wie GALA, COUCH, MAXI und SCHÖNER WOHNEN. Für mrlife hat sie diesmal ihre meditative Seite gezeigt.

Zugegeben: Mit Power-Yoga startete ich schon vor mehr oder weniger 15 Jahren. Besonders schwer tat ich mich allerdings immer mit der Abschlussmeditation. Die Gedanken flirrten durch meinen Kopf und ich fragte mich jedes Mal ernsthaft, was blöd rumzusitzen und nichts zu tun denn bringen soll. Jahre später konnte ich mir die Antwort selbst geben: Meditation war es, die mir am meisten fehlte. Jetzt muss ich aber erstmal etwas ausholen: Ich war schon  immer eher unkonzentriert, schmiss Sachen um oder stolperte, gern auch über meine eigenen Füße. Gerade, wenn ich frei zu Hause arbeitete, brauchte ich oft Stunden, ehe ich überhaupt anfangen konnte – ging doch ständig so viel  vermeintlich Wichtigeres durch meinen Kopf: Fenster putzen, Sneaker kaufen usw. Und ja, ich war auch schon immer etwas undiszipliniert. Meine Yoga-Stunden schwänzte ich oft, um abends einfach rumzuhängen. Gerne legte ich  auch kürzeste Wege mit dem Auto zurück. Hauptsache bequem. Ich glaube, da findet sich jeder ein bisschen wieder.

Wirklich ändern konnte ich erst etwas, als ich Meditation in meinen Alltag integrierte. Wie es im Leben wohl oft so ist, führte eine unglaublich blöde und traurige Begebenheit mich am Ende auf diesen viel besseren Weg: eine große  Liebe zerbrach. Fast zeitgleich postete eine Freundin auf Instagram, dass sie nun regelmäßig mit einer App meditieren würde. Ich dachte: „So ein Quatsch!“, schaute mir die App aus Neugier aber trotzdem an.

Wie ich endlich entspannt und das ganze Jahr über frühlingsfit wurde

„Insight Timer“ war kostenlos. Das fand ich schon mal sehr ansprechend und meldete mich spontan an. Ich entdeckte einen geführten Meditations-Kurs, namens „20/20 Meditate for Peace“ von Michelle Zarrin, der jeden Tag nur ein   paar Minuten in Anspruch nahm. Von da an hörte ich nicht mehr auf zu meditieren. Noch nie hatte ich mich so mit mir selbst verbunden gefühlt. Nach ein paar Wochen wurde ich schon deutlich gelassener – und auch meine Disziplin  sowie meine Konzentration veränderten sich wie von Zauberhand zum Positiven. Was für eine Win-Win-Situation: Ich investierte zehn bis 20 Minuten täglich für Meditation und sparte Stunden, indem ich mein Leben schneller, effektiver und dabei innerlich noch viel entspannter meistern konnte. So gelang es mir dann auch endlich, regelmäßig Yoga zu machen. Meine Kundalini Yoga Lehrerin verriet mal, dass Yogi Bhajan, der Kundalini Yoga in den Westen  brachte, gesagt haben soll: „Mit fünf Sonnengrüßen täglich, hat der Körper schon viel von dem, was er täglich an Bewegung braucht!“ FÜNF SONNENGRÜSSE? Dafür brauchte man ja noch nicht mal fünf Minuten. Also startete ich  damit. Wer den Sonnengruß nicht kennt, gibt einfach bei YouTube „Sonnengruß Surya Namaskar“ ein. Da gibt es viele gute Anleitungen zum Sofort-Mitmachen. Mittlerweile habe ich mein Zu-Hause-Programm noch etwas erweitert. Ich mache danach ein bis drei Minuten eine Kerze (gut für die Venen) und lege mich danach flach auf den Rücken, Hände unter den Po, damit bei der folgenden Übung kein Hohlkreuz entsteht. Nun hebe ich meine gestreckten Beine  zehn bis 15 Mal und stoppe immer kurz vor dem Boden. Sicherlich sind diese Übungen nicht für jeden etwas, und bestimmt braucht jeder Körper etwas anderes. Wichtig ist, dass man einfach anfängt und regelmäßig dabei bleibt. Kürzlich stellte meine Ärztin mithilfe von medizinischen Tests mein biologisches Alter fest: 28. Dabei bin ich 45. In diesem Sinne: Hören Sie in sich hinein, seien Sie gut zu sich und haben Sie sich lieb.

Meine täglichen Feel-Good-Lieblinge

Ich liebe Naturkosmetik: Die „Multitasking Facial Cream“ sorgt mit Aprikosenöl und Kurkuma-Extrakt für einen strahlenden Teint. Duftet zudem herrlich, ca. 40 Euro (apricot-beauty.com). Mein Klassiker ist das „Sanddorn Vitalisierendes Pflege-Öl“ für weiche Körperhaut und mit aufmunterndem Orangen-Duft, ca. 15 Euro (weleda.de). Der Yoga-Jumpsuit „Dark Steel Cliff“ sitzt absolut perfekt und macht eine gute Figur, ca. 70 Euro (rituals.com). Wer auf der Suche nach einem Yoga-Buch mit lustigen Fotos und Texten, aber auch ernsthaften fundierten Anleitungen für Anfänger und Fortgeschrittene ist, sollte zu: „Yoga while you wait“ von Judith Stoletzky mit Fotos von Markus Abele greifen, 16 Euro (bjvv.de). Und die Trinkflasche mit Amethyst, Rosenquarz und Bergkristall: „Via Wellness“ für Edelsteinwasser, zaubert aus Leitungswasser – wie ich finde – sehr wohlschmeckendes
Wasser, ca. 55 Euro (vitajuwel.com).

Von Simone Gödecke
Fotos: Simone Gödecke; Hersteller; Adobe Stock Anna © Poguliaeva


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