Laufen vor solch einem Panorama - da vergisst so mancher Läufer die Anstrengungen eines Marathons.

Burgwald-Marathon

Der Burgwald, scheinbar unendliche Weiten.

Wir schreiben zwar nicht das Jahr 2200 und sind auch nicht mit einem Raumschiff unterwegs, doch wer in diesen August-Tagen in schier unendliche Faszination des größten zusammenhängenden Waldgebietes in Hessen erleben will, hat gleich mehrere Möglichkeiten dazu: „Bei jeder Begegnung mit der Natur kann man mehr finden, als man gesucht haben mag“, treffender wie mit einem Zitat des deutsch-kanadischen Kaufmanns und Aphoristikers Willy Meurer kann der Burgwald-Marathon am 26. August in Rauschenberg nicht beschrieben werden. Eine LaufVeranstaltung der besonderen Art,
nicht nur weil der Verein „Lauf Deinen Traum“ dieses besondere Event ausrichtet. Vom Ultra-Marathon über 54 Kilometer bis zum drei Kilometer langen Kostümlauf reicht das Streckenangebot. Und ein Lauf dessen Grundidee - 2009 noch vom ASV Rauschenberg initiiert - ankommt: Es wird auf Waldwege und Waldklima und bei den kurzen Strecken auf die Besonderheit der Wohra-Auen gesetzt. Aber aufgepasst: Das Höhenprofil samt dem Auf und Ab hat es in sich! Wer nicht laufend die Region erkunden will, für den hat die seit Anfang des Jahres von dem Designer Horst Barthel ins Leben gerufene „Galerie
im Glashaus“ in Rauschenberg etwas zu bieten: Bis 22. August wird „BURGWALD.Bilder.Texte.Impressionen“ präsentiert. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Günther Wilmink, Skulpturen und Objekte von Kamala P. Seelbach, Michael Spurk und Chris Ortmann, sowie eine Installation zu der Erzähl-Performance „Das Eisenhans-Projekt“. Filme des Hessischen Rundfunks geben Einblicke in fast verlorengegangene Orte und Eigenheiten der Region. An Sonntagen ist die Galerie ab 14 Uhr, dienstags ab 18 bis 21 Uhr geöffnet. Mehr  dazu unter: http://www.burgwald-marathon.de https://www.galerie-glashaus.com

Text/ Fotos: Manfred Günther

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