Garten tiefer gelegt

Profi rät zu natürlichen Materialien.                                                      

Nachdem Ulrich Reiner beim Angrillen der Nachbarin aus den Blumenrabatten raushelfen musste, war klar: Das Mäuerchen kommt weg. Nach drei Weißweinschorlen mit wenig Wasser ist Gisela Walther rücklings über das Mäuerchen in den Pfingstrosen zum Liegen gekommen.
Ortsansässige Gartenfachbetriebe gaben Rat und machten Kostenvoranschläge. Die Gartenfläche musste tiefer gelegt werden. Gleichzeitig sollte auf der Mauerseite des Gartens für eine Sitzecke in Zukunft Pflaster liegen und der Maschendrahtzaun zum Nachbarn sollte einem weitgehend blicksicheren Holzzaun weichen. Für den abgebaggerten Altrasen sollte Rollrasen gelegt werden, damit die neue Fläche möglichst schnell begeh– und beliegbar wird.
Ein Holzfachhandel empfahl Sibirische Lärche – unbehandelt. Das Holz nimmt so im Lauf der Jahre eine grau-silberne Färbung an. Den Abriss des Altzauns und den Aufbau des Staketen-Zauns machte Ulrich Reiner in Eigenleistung: Materialpreis knapp 500 Euro.

 
 

Die weiteren Material-Entscheidungen waren zum Teil durch die bereits vorhandenen Toscana Verlegeziegel von Hagemeister vorbestimmt. Gartenbauspezialist Hans-Otto Salowski aus Gemünden rät zu natürlichen Materialien. So wurde der Übergang zu Rasenfläche mit Basalt und Granit gelegt. Für die Tischplatte kam eine 60 x 60 große und 4 cm dicke Modak-Sandsteinplatte zum Einsatz. Die Gemündener Gartenbauspezialisten empfehlen dieses Material auch für Gehflächen, die bei Nässe nicht so rutschanfällig sind.

Text/Fotos: Günter Gleim

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