Ernten im Hochbeet

Gärtnern mit Salat und Gurke als Blickfang

 

Ein ausgeklügeltes System liegt dem Beet zugrunde, das nicht nur im Garten, sondern sogar auf der Terrasse in der Stadt angelegt werden kann. „Die Basis“, sagt Fred Bannick, Gärtner und Inhaber von Traumgarten, einem Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau in Biedenkopf, „bildet ein engmaschiges Drahtgitter“. Es verbietet Wühlmäusen und anderen Schädlingen den Eintritt ins Beet. Darüber folgt eine Schicht grober Bestandteile wie etwa gehäckselte Äste von Bäumen und Sträuchern. Sie sorgen dafür, dass das Beet gut durchlüftet wird. Das ist wichtig für das spezielle Hochbeet-KIima. Hier nisten sich Bakterien ein und produzieren neue Nährstoffe. Das Wasser fließt besser ab, Staunässe wird vermieden.
Die dritte Lage besteht aus Gartenabfällen, Grasschnitt und Stroh. Darüber kommt ganz normale Gartenerde. Der Kompost, der die nächste Schicht bildet, sollte reif sein. Und dann folgt als Abschluss eine Lage hochwertiger Blumenerde.
Jetzt kann das Beet bepflanzt werden. Mit allem, was Gartenliebhaber anbauen möchten. Im Hochbeet wächst sowohl die Kartoffel als auch die Rose. Gemüse, Kräuter und Salat gleichermaßen. Alles wird rasch reif, sodass schnell erneut ausgesät werden kann. Für den Rahmen des Beetes sind Steine eine gute Lösung. Auch optisch. „Sie können zum Beispiel wie eine Verlängerung des Wohnhauses aussehen“, sagt Bannick. Das Beet liegt dann am Haus. Oder es wird durch die Steine Teil einer kleinen Mauer. Sie dürfen allerdings nicht vermörtelt werden, sondern sollten mit Kies oder Schotter aufgesetzt werden. Sonst kann das Beet nicht genügend atmen und die so typische Klimatisierung wird beeinträchtigt.

Joomla Plugin