Gudrun und Harald Häuser präsentieren eine Auswahl von Blättern aus der Serie: Black Brain

Wenn das Denken aus den Fugen gerät

Im Marburger Hinterland hat ein renommierter Künstler sein Atelier:

Der mittlerweile auch international anerkannte Maler Harald Häuser hat in Kombach einen seiner Produktionsschwerpunkte. Gerade ist er von einer Studien- und Arbeitsreise aus Mallorca zurück. Im Oktober hat er dort mehrere hundert Zeichnungen angefertigt, aus denen die 43-teilige Serie „Black Brain“ die Essenz darstellt. „Ob die Serie bald mal in einer Ausstellung gezeigt wird, oder ob ein Buch daraus wird, werden wir sehen“, erklärt der Künstler als er die A 4 großen Blätter für mrlife präsentiert. In der ersten Phase bemalte Harald Häuser mit in schwarze Farbe getauchtem Finger das Papier und entwickelte diese zufälligen amorphen Gebilde mit Feinstift detailliert weiter. „Unbewusst sind Köpfe, sind Gehirne entstanden“, erläutert der Künstler. Zerrissen, beschädigt, verschoben. Es kam ihm immer mehr die Assoziation Demenz. Folgerichtig sind die Blätter Dementia 1 – 43 benannt.
Die gesamte Serie trägt den Titel „Black Brain“.

 

von Günter Gleim

 

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