Auf die Pista!

Ein Rundgang zu ausgewählten Neuheiten beim Autosalon in Genf von Alfa bis Volvo

Von Günther Koch/Life-Magazin

Autosalon in Genf: Die Aussteller zeigen diesmal rund 900 Autos, darunter 100 neue Modelle. Foto: Autosalon Genf

Genf – Weil er stets die erste größere Automobilmesse im neuen Jahr in Europa ist, kommt dem Autosalon in Genf, zumal in einem Jahr ohne die IAA in Frankfurt/Main, eine größere Bedeutung zu. Diesmal haben rund 180 Aussteller aus 30 Ländern vom 8. bis 18. März etwa 900 Automobile mit in die Schweiz an den Genfer See gebracht, darunter mehr als 100 neue Modelle von Alfa Romeos Stelvio Quadrifoglio bis zum … von VW. Nachfolgend ein Rundgang zu ausgewählten Neuheiten der Schau, bei der in den Gesprächen an den Ständen inhaltlich freilich nach wie vor das Thema Dieselskandal samt dessen Folgen bis hin zu den Fahrverboten und aktuell die aus den USA auch für die europäische Automobilbranche drohenden Strafzölle im Mittelpunkt standen.

Von Abarth bis Citroen

Bei Abarth, dem für sportlichere Varianten zuständigen Fiat-Ableger, geht es um den GT-Hardtop-Roadster 124. Aston Martin hat den Vantage enthüllt. Audi zeigt die Businesslimousine A6. Bei BMW sind die Hüllen unter anderem für das SUV-Coupé X4 gefallen. Für Citroen ist der Hochdachkombi Berlingo aktuell.

Von Ferrari bis Jeep

Ferrari will es mit dem 720 PS starken, 340 Stundenkilometer schnellen und rund 250 000 Euro teuren 488 Pista wissen. Bei Ford fällt der Mustang Bulllit auf. Honda stellt sein Kompakt-SUV CR-V vor. Hyundai versucht, mit dem großen Santa-Fe-SUV und dem kleinen Elektro-Kona zu punkten. Bei Kia ist der kompakte  Ceed an der Reihe, hinzu kommt der aufgewertete Optima. Jaguar hebt den Elektro-I-Pace-SUV hervor. Jeep richtet sich mit dem Wrangler insbesondere an die Outdoor-Fans.

Von Lamborghini bis Mitsubishi

Der 650-PS-Lamborghini-Achtzylinder-SUV Urus geht ab 204 000 Euro an den Start. Lexus lässt den UX, ebenfalls ein SUV, folgen. A-Klasse, C-Klasse, G-Klasse und die geliftete Maybach-S-Klasse sollen Mercedes weiter in der Erfolgsspur halten. Mini sieht bereits wieder die Einführung der neuen Drei-, Fünftürer und des Cabrios vor. Mitsubishi hat den Outlander-Plug-in-Hybrid auf die nächste Stufe gebracht.

Von Peugeot bis Suzuki

Peugeot folgt künftig mit dem 508 dem Coupé-Trend, benennt den Partner in Rifter um. Porsche gibt mit dem bislang stärksten Serien-911 mit Saugmotor, dem ab rund 195 000 Euro teuren 520-PS-GT3-RS erneut Gas. Seat spielt das Thema Cupra nunmehr eigene Performance-Marke. Für Skoda geht der Blick schon Richtung Mini-SUV als Schwestermodell zu Seats Arona, zudem ist der Fabia überarbeitet. Ssangyong belebt beim Nachfolger des Actyon-Sports-Pickup den Namen Musso wieder neu. Suzuki verhilft dem Swift Sport zu neuer Aufmerksamkeit.

Von Toyota bis VW

Toyota präsentiert den Auris im flotteren Look. Volvo hat den V60-Kombi an seine derzeitige Designsprache angepasst, dem für 2019 angekündigten Coupé einen Plug-in-Hybrid-Antrieb mit 600 PS spendiert. VW gibt mit der I.D. Vizzion genannten Studie einer Luxuslimousine mit 306 PS, Allrad und 665 Kilometer Reichweite seiner geplanten Modelloffensive in Sachen Elektro das nächste Gesicht.

Wie einstige Isetta

Einer der Hingucker, und zwar mehr als nur nostalgisch, dürfte der an den einstigen Kabinenroller Isetta erinnernde Fronteinstieg-Zweisitzer Microlino ab 12 000 Euro mit Elektroantrieb, Tempo 90 Höchstgeschwindigkeit, 450 Kilo Leergewicht und entweder bis zu 120 oder bis zu 215 Kilometer Reichweite sein. Und wer hat’s erfunden? Natürlich die Schweizer, hier der Kickboard- und Rollerhersteller Micro aus Küsnacht am Zürichsee.

KoCom/Fotos: Autosalon Genf/Hersteller

7. März 2018

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