Kreative Interaktion

Mini geht bei Möglichkeiten der Individualisierung neue Wege

Von Günther Koch/Life-Magazin

Mini Yours Customised heißt das neue Individualisierungsprogramm. Foto: Mini

Längenfeld – Spiegelkappen, Lüftungsdüsen, Sitzpolster: Sein Auto damit individueller zu gestalten, das kennt man schon. Es geht künftig noch persönlicher, unkompliziert und schneller – bis hin zum wirklichen Unikat dank neuartiger Fertigungsverfahren wie dreidimensionalem Druck und Laserbeschriftung! Beispiel Mini.

Aus dem Webshop

Die Mesner-Stuben in Längenfeld bei Sölden im österreichischen Ötztal in Tirol. Die Einrichtung rustikal, das Essen zünftig, Beispiele für die Zukunft der Individualisierung liegen auf dem Tisch: Einleger für Seitenblinker, Dekorleisten, LED-Einstiegsleisten, LED-Türprojektoren. „Sie können in einem eigens konzipierten Webshop ausgewählt, gestaltet und bestellt werden“, sagt „Mini Yours Customised“-Produktmanager Thomas Schmitz.

Präzisere Umsetzung

Die neuen Produktionsprozesse erlaubten eine präzisere Umsetzung der Kundenwünsche, betont der für die Produktionstechnologie zuständige Dominik Rietzel. Die individuell gestalteten Produkte würden im Rahmen des neuen Direktvertriebs innerhalb weniger Wochen geliefert, seien so konzipiert, dass sie anschließend beliebig oft vom Kunden in Eigenregie oder vom teilnehmenden Mini-Servicepartner ins Fahrzeug integriert werden könnten. Das gewährleiste auch, dass sich die Produkte im Fall eines späteren Verkaufs des Fahrzeugs ebenso problemlos wieder austauschen ließen.

Aktive Einbindung

„Wir machen die Gestaltung des Fahrzeuges damit zu einer kreativen Interaktion zwischen Hersteller und Kunde“, verweist Schmitz auf die aktive Einbindung in den Designprozess, „ohne die Mini-typische Designsprache zu verlassen“. Kunden könnten bei der Gestaltung der einzelnen Produkte zwischen verschiedenen  Farben, Mustern, Oberflächenstrukturen und Icons, also Symbolen, wählen, sogar selbstentworfene Texte und ihre eigene Unterschrift ins Design einfließen lassen, ihren Mini so zu einem „vom persönlichen Stil und der eigenen Kreativität beeinflussten Einzelstück aufwerten und das Design jederzeit erneut an veränderte Wünsche und frische Ideen anpassen“.

Gleich in Produktion

Im Webshop wählt der Kunde die gewünschten Designs, speichert sie und schickt sie digital gleich in die Produktion, wobei alle Produkte laut Schmitz in Produktionsstätten in Deutschland gefertigt werden. Der ebenfalls digital gesteuerte 3D-Drucker stellt auf Basis der in der Konfiguration hinterlegten Daten schließlich Blinkereinleger oder Dekorleisten her. Die Qualität, beispielsweise was die sonst in einem Mini verwendeten wertigeren Kunststoffe betrifft, versichert Rietzel, sei sowohl beim dreidimensionalen Drucker wie auch bei der Laserbeschriftung „nach unseren strengen Mini-Richtlinien“ gesichert.  

Textfeld für Namen

Bei der Erstellung der persönlichen Designs könne man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das System liste verschiedene Designwelten auf, aus denen abgestimmte Farben und Muster sowie spezifische Icons ausgewählt werden könnten, die in der Größe variierten und sich im Designfeld frei anordnen ließen. Die Themen reichten dabei von Reiselust über aktive Freizeitgestaltung bis hin zur Geschichte des Mini. Auch ein Textfeld zum Ausfüllen, Skalieren und Positionieren gibt es „Da“, so Schmitz, „kann man zum Beispiel den Namen von Fahrer, Beifahrer oder Fahrzeug, aber auch eine persönliche Botschaft im Design verewigen.“ Lian & Emilie lassen in diesem Fall (auf dem Muster eines Side Scuttle genannten Einlegers für Seitenblinker) grüßen!

Jederzeit wechseln

Bis zum Abschluss der Konfiguration ist es laut Schmitz jederzeit möglich, zwischen den einzelnen Auswahlschritten zu wechseln, um alles passend aufeinander abzustimmen und am Ende per Screen Shot oder Link zum Design die eigenen Entwürfe in sozialen Medien zu teilen. Im Call Center stünden bei Fragen zudem jederzeit Experten zur Verfügung.

Speziell gestaltet

Die speziell gestalteten Side Shuttles und Dekorleisten, die etwa 140 Euro kosten, sind für den aktuellen Dreitürer, Fünftürer und das Cabrio, die LED-Einstiegsleisten zusätzlich für den neuen Clubman und die LED-Türprojektoren („Welcome Emilie“) auch für die Vorgängermodelle möglich - über individualisierte Spiegelkappen, Lüftungsdüsen und Sitzpolster hinaus.

KoCom/Fotos: Mini

27. Dezember 2017

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